Einleitung

Das jahrzehntelang praktizierte, rigide Werbeverbot für Architekten und Ingenieure wurde 1997 gelockert und in eine "Werbebeschränkung" umgewandelt.


Weiterhin unzulässig ist unsachliche oder irreführende Werbung, die konkret auf die Erteilung eines Auftrags ausgerichtet sind. Jedoch dürfen Freiberufler mit sachlichen und berufsbezogenen Informationen werben. Doch diese Änderung und die daraus entstehenden neuen Möglichkeiten des Marketing sind noch nicht in das Bewusstsein vieler Architekten und Ingenieure vorgedrungen. Auf dem Gebiet des Marketing herrscht bei vielen Unsicherheit und Unwissenheit vor. Wie präsentiere ich mich nach Außen? Ist Corporate Design nur das Logo? Hat Direktmarketing nur etwas mit der Post zu tun? Diesen und anderen Fragen wird in der sechsteiligen Beitragsreihe „Marketing im Bauwesen“ nachgegangen. In der Reihe werden verschiedene Seiten des Marketing betrachtet, anfangs etwas allgemeiner, bevor speziellere Bereiche beleuchtet werden.


Um die einzelnen Themen zu veranschaulichen, wird alles an Beispielen und Bezügen zum Bauwesen festgemacht. Hierzu werden immer wieder zwei fiktive Firmen herangezogen: Architekturbüro AHLERS und Baufirma BOSSE, die die gesamte Reihe begleiten werden. Die konkrete Auseinandersetzung mit den unten genannten Themen wird Antworten auf viele offene Fragen geben.

 

Artikel 1: Corporate Identity
Im ersten Teil der Reihe wird zunächst geklärt, was genau sich hinter dem Begriff CI verbirgt. Welche Faktoren machen die Identität eines Unternehmens aus und warum ist sie von wesentlicher Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg? Die verschiedenen Werkzeuge des CI (Corporate Design, Corporate Communication, Corporate Behavior) werden den Lesern veranschaulicht.


Artikel 2: Corporate Design
Das Corporate Design (das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens nach innen und außen) ist Mittelpunkt des zweiten Teils der Artikelreihe. Es werden die Bestandteile des CD vorgestellt: Logo, Aufbau, Bildsprache, Farben, Schriften und sekundäre Gestaltungselemente. Wir gehen dem Mythos Logo auf den Grund und zeigen auf, warum ein Logo ohne eine konsequente Umsetzung wertlos ist.

 

Artikel 3: Zielgruppendefinierung
Der dritte Teil der Reihe beschäftigt sich mit Zielgruppen. Wie definiere ich meine Zielgruppe und wie spreche ich Sie wirkungsvoll an? Wie suche ich das passende Medium für meine Zielgruppe?

 

Artikel 4: Jahresmarketingplanung/Anzeigenplanung
Im 4. Kapitel werden die Vorteile einer Jahresmarketingplanung bzw. einer Anzeigenplanung herausgearbeitet. Es wird definiert, welche Faktoren im Baubereich zu beachten sind (z.B. Etatplanungen von Auftraggebern). Die Fragen, welche Komponenten bei der Auswahl der richtigen Medien eine Rolle spielen und welche Kennwerte es diesbezüglich gibt, werden beantwortet. 


Artikel 5: Direktmarketing
Wer meint, Direktmarketing ist nur ein Brief und ein Umschlag, der irrt. Um eine effektive Direktmarketing-Maßnahme zu schaffen, bedarf es einer Menge Vorarbeit. Was es zu bedenken gibt, auch im Hinblick auf ein definiertes Soll-Image, welche Rolle die Adressauswahl und die Post spielen und wie der Erfolg gemessen werden kann, all das zeigt der 5. Teil der Artikelreihe.
   
Artikel 6: Internet
Für wen eine Internetseite von Vorteil ist, für wen sie sich nicht lohnt, wie eine gute Seite aufgebaut sein sollte, damit sie den gewünschten Erfolg bringen kann und wie dieser Erfolg zu kontrollieren ist - diese Aspekte werden im letzten Teil der Reihe beleuchtet. Die Antwort auf die Frage, wie eine unternehmenseigene Internetseite mit anderen Marketingmaßnahmen sinnvoll kombiniert werden kann, beendet die Artikelreihe „Marketing im Bauwesen“. 

 

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